Servus miteinander!
Nach unserem feucht-froehlichen Ausflug in die Berge sind wir dann langsam unruhig geworden und haben beschlossen uns das kleine Gebirge von der anderen Seite anzusehen. Mit Sammeltaxis ging es nach Boyson!
Boyson laesst sich am besten so beschrewiben, dass man nicht naeher am Arsch der Welt sein kann, ohne mitten drinn zu stehen...
Ein Traum fuer jeden Backpacker! Super unfreundliche Leute, nur ein einziges "Hotel" im Ort (Das Hotel hat kein Klo, keine Dusche, nichts - ausser 20 cm hohen Taubenschiss im Eingangsbereich und dreckigen "Zimmern"...) und wei und breit kein Mensch der unsere guten Dollar oder Euro in Sum wechseln wollte oder konnte. Wir sin naemlich mit nur sehr begrenzten lokalen Bargeldmitteln aufgebrochen, hatten wir bis her noch kein Problem gehabt, Geld zu wechseln. Dafuer hatte es in der Stadt reichlich Menschen, die unsere Lage ausnutzen wollten. Essen (Brot!) zum fuenfachen Preis, Wasser zum dreifachen Preis, etc... wir haben uns gedacht "ihr koennt uns mal!" und uns zwei Tage von altem Brot und einem Glas Honig ernaehrt, dass uns "Opa" als Abschiedsgeschenk mitgegeben hat. Boyson laesst sich kurz zusammenfassen: Eine grandiose Landschaft voll mit lauter Deppen!
Von Boysun gings dann nach zwei Tagen und kleineren Ausfluegen in die Berge nach Denau an der tadjikischen Grenze, wo wir auf den fruehestmoeglichen Einreiseremin nach tadjikistan warten wollten. Aber wir haben nicht mit der uzbekischen Hotelmafia gerechnet! In Denau, einer Stadt mit einer viertel Million aber alle Hotels mit vernuenftigen Preisen hatten seltsamerweise keine Zimmer frei, oder das Wasser funktioniert nicht oder irgendwas anderes. Ausnahmslos alle Hotels haben uns an das Hotel "Eurasia" verwiesen, dass zufaelligerweise der Tochter des Praesidenten hier gehoert... ein Schelm wer boeses dabei denkt...!
Die Preise warem demnach sensationel billig (90.000 SUM pro Nacht - zum Vergleich, bisher hatten wir maximal 30.000,- gezahlt) und so haben wir nach langem Suchen beschlossen, die Flucht nach vorne anzutreten und sind in ein Taxi nach Termiz gesprungen. Termiz liegt an der afgahnischen Grenze und damit ist das interessanteste ueber den Ort auch schon gesagt. Ausser dass es dort bruehtend heiss ist (2003 hatte es dort 70 Grad in der Sonne!) ist dort nicht viel los. Es ist nicht haesslich, aber auch nicht schoen... und so haben wir am 2 Tag ein Zugticket nach Taschkent gebucht. Nach nur 16 Stunden fahrt sind wir hier angekommen, haben ein schoenes Zimmer gefunden und lassen uns es erstmal gutgehen!
Bis bald!
3 Kommentare:
Hallo Nahia und Tom,
wie alle Tage gucken wir voll Neugier in den PC, ob von euch ein neuer Blogeintrag eingestellt wurde. Voll Interesse verfolgen wir eure Reise und freuen uns über eure lebendigen Berichte und schönen Fotos.
Voll Sehnsucht warten wir auf deinen angekündigten Anruf.
Es ist gut zu lesen, daß es euch den Umständen entsprechend gut geht, oder bei dir Nahia müssen wir sagen "wieder gut geht". Wäre wohl von Vorteil gewesen - wir hätten dich mit mehr deftiger bayrischer Hausmannskost auf die Reise eingestimmt.
Weiterhin eine spannende und schöne Zeit wünschen euch verbunden mit lieben Grüßen M&P
Servus Nahja und Tom
Ich hoffe es geht euch wirklich gut , den was ich da
alles lese kommt mir das Grauen. Na ja wird schon
alles so weit passen. Eure Tante Blase ist immer
im Gedanken bei euch.
Liebe Grüße aus Salzweg
Blase und Onki
Pfiati
Hi there Tom! Chus and Nago on this side! We hope you are having a wonderful experience (we know you are... we envy you!!!). So we´ll be taking a pizza here in Gracia for dinner to drown our sorrows:) This summer in BCN we will miss you for the balley matches!;)
Kisses and enjoy!!!
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