Freitag, 3. Juni 2011

Bukahra sehen und...

Lost in Bukhara...



... NIX WIE WEG!!!!

Nachdem ja Khiva schon ein recht huebsches Oertchen in der Wueste war, dass nur von ein  bisschen zuviel Touristen angesteuert wird, sind wir frohen Mutes 500 km durch die Wueste gebrettert um in Bukhara das "wahre Maerchen aus 1001 Nacht" zu entdecken.

Und ja, auch hier ist alles wunderschoen, glaenzend, sauber, frisch poliert, einfach alles perfekt hergerichtet - fuer Pauschalmassentouristen. Die Preise koennen locker mit Europa mithalten, die Leuten wollen nur dein Bestes, also dein Geld, und ein normales Gespraech mit normalen Leuten war zumindest mir nicht moeglich.
Ein "echtes" Bukhara hinter diese Maske konnten wir leider nicht entdecken und daher sind wir dann auch ganz schnell wieder weg von dort.

Tom auf den Spuren Alexander des Grossen
Nach nur einem Tag sind wir weiter nach Nurata, einem kleinen Oasendoerfchen im Norden von Uzbekistan, dass weitab der ausgetrampelten Pfade liegt. Neben einem Kastell das Alexander der Grosse erbaut hat und einer mysterioesen Quelle, die den Ort mit konstant 9,5 Grad kaltem Wasser versorgt hat es dort vor allem eins: Echt nette Leute! Man kann mit allem und jedem ein Gespraech anfangen, wird zu einem Tee eingeladen und die Leute wollen einfach nur Reden, nett sein und nicht irgendwas zu ueberhoehten Preisen verkaufen. Nach einem kleinem Spaziergang durchs Dorf sind wir dann auch gleich von einer Familie zum Abendessen und Uebernachten eingeladen worden. Wir haben angenommen und einen sehr schoenen Abend verbracht, mit lecker Essen, schlafen unter den Sternen, sogar Tanz- und Stickstunden waren inklusive. (Nein es wird keine Fotos von mir geben, wo ihr seht wie ich mich beim Tanzen zum Affen mache, betteln ist zwecklos!...)

Nahia lernt Tanzen... ;-)

Um 4 Uhr Morgens ging es dann mit einem -sagen wir mal wohlwollend "Kleinbus" dazu, weiter nach Samarkand. Die Reise ging durch eine wunderschoene Landschaft, und wir waeren am liebsten einfach irgendwo in dieser weiten, menschenleeren Landaschaft ausgestiegen, losmaschiert und haetten diese herrlicher Weite genossen. Leider war unser Fahrer nicht so sehr von der romantischen Sorte. Das hat sich allein dadurch schon gezeigt, dass er es geschafft hat, 25 Leute in einen Kleinbus von der Grosse eines Sprinters zu quetschen. Einer ist ungelogen sogar LINKS vom Fahrer gesessen!!

Nahia lernt sticken...
Jetzt sind wir in Samarkand und lassen mal auf uns zukommen wie es hier so ist. Mehr dazu demnaechst!

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